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KinderZentrum Augsubrg

Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit hat die Aufgabe, in enger Zusammenarbeit mit den Lehrkräften Schülerinnen und Schülern, deren Eltern und Erziehungsberechtigten sozialpädagogische Beratung und Betreuung anzubieten.

Die inhaltliche Arbeit lässt sich im wesentlichen in drei Hauptsäulen darstellen.

1. Vorbeugende Arbeit mit Schülern

Dieser Aspekt der Arbeit zielt auf die Gesamtheit aller Schüler und Lehrer mit der Absicht, die Schule als befriedigenden Lebensraum für alle Beteiligten zu entwickeln. Dazu gehören

  • dass mehr Menschen mehr Verantwortung übernehmen und zu mehr Einsatz für die Gemeinschaft bereit sind,
  • dass Schüler wie Lehrer sich positiv mit der Schule identifizieren,
  • dass Impuls zur Entwicklung von Interessen in der Freizeit gegeben werden.

Um diese Ziele zu erreichen, sind wichtige Methoden
  • die enge Kommunikation und Kontaktaufnahme zu den verschiedenen Gruppen und Gremien (z.B. Elternbeirat, Schülervertretung),
  • Erreichbarkeit für alle Schüler,
  • offene Angebote (z.B. Sport, Spiel, Gestaltung, Erlebnispädagogik ),
  • Anregung und Durchführung gemeinsamer Projekte (z.B. Schülertreff, Projekttage zu Drogen und Gewalt ) und
  • die Teilnahme an Klassenfahrten.

2. Problemzentrierte Arbeit mit Schülern

Diese Angebote richten sich an Schüler und Schülerinnen, die aufgrund spezieller Probleme Unterstützung benötigen. Schwierigkeiten können im Leistungsbereich (z.B. Motivationslosigkeit, Konzentrationsstörungen) und im sozialemotionalen Bereich (z.B. niedrige Frustrationstoleranz, Aggressionen, Autoritätskonflikte) liegen bzw. auch in der Kombination von beiden.
Wichtigste Methoden sind hier spezifische feste Gruppen oder gezielte Einzelförderungen (z.B. Trainings zum Aufbau sozialer Kompetenzen, Rollen- und Kommunikationsspiele, Übungen zur Eigen- und Fremdwahrnehmung, Erlebnisse und themenbezogene Exkursionen).

3. Beratung

Die Beratung ist ein Angebot für alle Schülerinnen und Schüler, die in persönlichen Sorgen, Konfliktsituationen sind oder bei Lernproblemen oder sonstigen Nöten eine Unterstützung suchen. Gemeinsam, eventuell durch Vermittlung zwischen Schülern, Eltern und Lehrer, werden Lösungswege gesucht.
Klientenzentrierte Gesprächsführung, angemessene Problemreflexion, stufenweise Anregung zu Selbstreflexion oder auch die Vermittlung angemessener Hilfsangebote sind an dieser Stelle wichtige Methoden.

Über diese schulinternen Aktivitäten ist an vielen Stellen eine lebensfeldnahe Vernetzung und Kooperation sinnvoll und notwendig. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt, Diensten und Einrichtungen der Jugendhilfe ( z.B. Mobile Erziehungshilfe, Erziehungsberatung ), Pfarrgemeinde, Polizei, örtlichen Vereinen, usw.