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KinderZentrum Augsubrg

Heilpädagogisches Heim

Im Heilpädagogischen Heim können leistungs- und entwicklungsverzögerte, lernschwache, verhaltensauffällige oder seelisch behinderte Mädchen und Jungen im schulpflichtigen Alter aufgenommen werden.

Die rechtliche Grundlage für die stationäre Förderung und Betreuung der jungen Menschen im HPH stellt das Sozialgesetzbuch (SGB) VIII, Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) dar, in einzelnen Fällen auch der § 39 Bundessozialhilfegesetz (BSHG).
Es ist unser Ziel, Kindern und Jugendlichen Hilfen zur Überwindung von Lernblockaden und zum Abbau von Verhaltensstörungen zu geben, um ihnen einen Weg zu einem möglichst eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Leben zu erschließen. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, ihnen zu einer möglichst umfassenden schulischen Bildung und einem erfolgreichen Schulabschluss zu verhelfen.

Die Betreuung eines jungen Menschen im HPH wird durch einen individuellen Förderplan gesteuert, der sich interaktiv aus dem Hilfeplan des Jugendamtes nach § 36 KJHG und dem auf Wohngruppen-ebene erstellten Erziehungsplan zusammensetzt. Er beinhaltet die gemeinsam mit dem betreuten jungen Menschen, seinen Eltern, dem zuständigen Jugendamt und der Wohngruppe vereinbarten Ziele und Methoden. Der Förderplan wird regelmäßig intern durch Teamkonferenzen und extern im Zuge der Hilfeplangespräche überprüft und fortgeschrieben.

Im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes sind wir darum bemüht, nicht nur an Defiziten und Grenzen eines Kindes oder Jugendlichen anzusetzen, sondern auch an Stärken der Persönlichkeit, z.B. im musisch - kreativen, handwerklichen oder sportlichen Bereich.