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KinderZentrum Augsubrg

Unsere Philosophie

Christliches Menschenbild

Wir sind in unserer Arbeit dem christlichen Menschenbild verpflichtet.
Es betont, dass der Mensch sowohl auf sich selbst als auch auf die Gemeinschaft hin leben muss. Diese beiden Zielrichtungen werden als gleich wesentlich angesehen. Wichtig ist, diese beiden Pole harmonisch zusammen zu führen und die über uns hinaus auf Gott weisende Dimension unseres Daseins einzubeziehen.

Im Mittelpunkt: der junge Mensch

Im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht der hilfe- und förderbedürftige junge Mensch, den wir nicht nur aus einem Blickwinkel, sondern ganzheitlich sehen. Dies bedeutet, dass wir zum Beispiel einen Auszubildenden auch als Berufsschüler, Sportler, Sohn und Mitbewohner sehen.
Ziel ist, dass er selbstständig wird durch Hilfe zur Selbsthilfe und seine Teilhabe an Beruf und Gesellschaft. Ideal ist, wenn es und gelingt, das Lernen zu lehren. Das gelingt nur, wenn sich fachlich und persönlich geeignete Mitarbeiter aus verschiedenen Berufsgruppen bei der Gestaltung des "pädagogischen Milieus", das heißt der Wohn-, Lern-, Förder- und Erholungsprozesse, an seinen Bedürfnissen, Eignungen und Neigungen orientieren und mit seinem familiären Umfeld zusammenarbeiten.


Dabei sollte die Eigeninitiative gestärkt werden, wo immer es möglich erscheint. Voraussetzung dieser gezielten Betreuung sind Förder-, Hilfe- und Erziehungspläne, die für jeden einzelnen jungen Menschen erstellt werden. Grundlage dafür ist eine Untersuchung verschiedener Fachleute aus Medizin, Psychologie, Psychiatrie, Ergonomie und weiteren Fachgebieten, die es gestatten, den jungen Menschen "dort abzuholen, wo er steht", und ihm so gerecht zu werden.

Indem unser Handeln auf den Einzelnen bezogen ist, können wir der Unterschiedlichkeit von Menschen und Problemen gerecht werden. Die Achtung vor dem Einzelnen verlangt, dass Entscheidungen unter Berücksichtigung der Person in der jeweiligen Situation getroffen werden. Die Begleitung der einzelnen jungen Menschen soll individuell und persönlich sein. Der Hilfeverlauf selbst wird angemessen und nachvollziehbar dokumentiert.