|
Auslöser für die Idee, Paul in einem Heim helfen zu lassen, war eine total verfahrene Situation an der Schule, die nicht mehr bereit war, ihn weiter zu unterrichten. Massive Verweigerung, lautstarke Konflikte mit Mitschülern und Lehrkräften brachten den Jungen immer mehr ins Abseits. Paul gefiel sich zuletzt in dieser Rolle und machte die Schule für alle seine Probleme verantwortlich. Seine berufstätige Mutter und seine Großeltern, an denen der Junge sehr hängt, hatten keine Möglichkeit mehr, Paul zum Erledigen der Hausaufgaben und zum Lernen auf Proben zu bewegen. Er fing an, herum zu hängen, traf sich mit Leuten, von denen seine Mutter nicht gerade begeistert war und entzog sich immer mehr dem Einfluss seiner Familie. Bei dem Vorstellungsgespräch in Dürrlauingen wird deutlich, dass Paul lernbehindert ist, er hat massive Probleme in Deutsch und Mathematik. Er möchte eigentlich schulischen Erfolg haben und sucht aus Enttäuschung den Ausgleich in Konflikten.
|