Motopädagogik / Sport
Bewegungsstörungen oder Körperfehlhaltungen erschweren bei vielen unserer Rehabilitanden die Ausbildung und eine längerfristige Berufs- oder Arbeitstätigkeit.
Zuerst erfolgt eine Diagnose durch den medizinischen Fachdienst. Wenn nötig wird mit motopädagogischen Übungen, Heilgymnastik und Krankengymnastik geholfen. Ein breites Sportangebot steht allen Jugendlichen offen.
In der Motopädagogik wird versucht über Bewegung eine Beziehung zum Jugendlichen aufzubauen, seine psychische Befindlichkeit positiv zu beeinflussen und seine Gesamtentwicklung zu unterstützen.
Zu den Inhalten der Motopädagogik zählen:
- Körpererfahrung (wahrnehmen, spüren, erleben und kennenlernen des eigenen Körpers)
- Materialerfahrung (die materielle Umwelt wahrnehmen, begreifen und kreativ verändern)
- Sozialerfahrung ( die soziale Umwelt wahrnehmen und sich als Teil davon verstehen, mit anderen Menschen umgehen)
Heilgymnastik sind planmäßige, angeleitete Bewegungsübungen zur Behandlung von Wirbelsäulenschädigungen.
Ziele der Heilgymnastik sind:
- Vermeidung von Haltungsschäden
- Kräftigung der Rückenmuskulatur
- schädigende Haltung korrigieren
Sport nimmt nicht nur in der Freizeitgestaltung der Wohngruppen einen wichtigen Stellenwert ein, sportliche Betätigungen schaffen auch einen wichtigen Ausgleich zu den geistigen, körperlichen und seelischen Belastungen der Jugendlichen während des Ausbildungsalltags. Der Sport wird in Form von Neigungsgruppen organisiert. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, aus dem vielfältigen Angebot eine Sportart auszuwählen. Die wöchentliche Teilnahme ist obligatorisch.
Folgende Sportarten werden angeboten: